State-administered death is always a greater horror than any other by virtue of the methodical reasoning that precedes it. French philosopher Albert Camus wrote that "capital punishment is the most premeditated of murders". "The United States' concept of justifiable homicide/Executions in criminal law stands on the dividing line between an excuse, justification and an exculpation. In other words, it takes a case that would otherwise have been a murder or another crime representing intentional killing, and either excuses or justifies the individual accused from all criminal liability or treats the accused differently from other intentional killers.

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Steven Woods #999427
Polunsky Unit D.R.
3872 FM 350 South 
Livingston, Texas 
77351 U.S.A

Texas hat einen Hinrichtungstermin gesetzt: 13. September 2011  Newsboard

 

"a brief introduction of myself" - January 2004 

I just wanted to share thing....    - February 2004

A Story - written by STACY L. NEITZEL -2003

Original in English 

 

 

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Steven Woods #999427

Hallo,

ich schreibe in Antwort auf die Nachricht die ich vor kurzem bekommen habe, mit der Bitte um Hilfe und Beratung.

Mein Name ist Steven Woods und ich bin nun seit über eineinhalb Jahren im texanischen Todestrakt. Ich habe die schlechte Behandlung und die Zustände in denen wir gezwungen werden zu leben satt. Ich bin nicht damit zufrieden, einfach untätig herumzusitzen und mich vom Bundesstaat Texas und der TDCJ Administration unterdrücken zu lassen. Ich möchte unsere Situation gern verändern aber ich weiß nicht was ich tun soll oder an wen ich mich für Hilfe wenden kann. Ich weiß wirklich nicht allzuviel über das TDCJ, die Todesstrafe, wie die Leitung funktioniert und denkt oder wie Gesetze/Strategien aufgebaut sind. Ich habe mich Blind zu allem verhalten, um mit dem Zustand meines Lebens klarzukommen und dabei habe ich so viel Zeit verschwendet die ich besser hätte damit verbringen sollen zu lernen wie man es verbessern kann. Ich habe den größten Teil meines Lebens mit kämpfen, rebellieren gegen das “System” verbracht wie ich nur konnte. Hier drin sollte ich nichts anderes tun. Ich habe versucht auf andere Häftlinge zu zugehen um Hilfe zu bekommen, aber leider sind die meisten zufrieden hier oder sitzen nur passiv herum und akzeptieren ihr Schicksal. Sie bieten keine Hilfe, sitzen nur auf ihrer Bank und warten darauf zu sterben. Ich weiß es gibt kaum etwas, wenn überhaupt etwas, das ich tun kann. Alles was ich weiß ist, dass ich Leute brauche die sich für mich einsetzen. Was muss ich tun, wem muss ich schreiben und um was muss ich sie bitten? Das sind meine 3 größten Probleme.

Was können wir tun/Wir möchten, dass die Häftlinge die sich im Todestrakt gut benehmen die gleichen Privilegien genießen können wie jeder andere TDCJ Häftling.

Ich wäre dankbar für jede Hilfe die Sie mir geben können. Hauptsächlich Beratung und Information.
Danke, das Sie für uns da sind. Wir brauchen das. Die Welt wäre wirklich ein dunkler Ort wenn es nicht Leute wie Sie gäbe.
In Hoffnung und mit aufrichtigem Respekt, Steve Woods 999427


“Eine kurze Vorstellung von mir selbst”

Hallo alle,

mein Name ist Steven Woods, ich bin ein 23 jähriger Häftling im texanischen Todestrakt. Wie ich hier her gekommen bin ist eine lange Geschichte und vielleicht erzähle ich sie Ihnen zu einer anderen Zeit. Ich mag es nicht viel über mich selbst zu reden, da ich auch nicht besonders gut darin bin daher wird es dieser Vorstellung wahrscheinlich etwas an Substanz fehlen.
Ich bin ein Anarchist, im puren Sinne des Wortes. Ich glaube dass wir unsere Leben leben sollten wie es für uns passend ist, nach unseren eigenen Moral Vorstellungen und mit unserem eigenen Sinn für gut und böse, richtig und falsch. Wir, als eine einzelne Person oder in der Gesellschaft als Ganzes, sollten nicht erwarten/verlangen, dass andere nach einer Reihe von Grundsätzen leben, die eine Person, ein Konglomerat von Personen, oder eine göttliche Einheit bestimmen. Uns wurde ein freier Wille gegeben und den sollten wir auch nutzen.

Das ist Anarchie, nicht die sinnlose Zerstörung, Gewalt und Gesetzlosigkeit, die die Regierung, die Medien und die Unterhaltungsindustrie Ihnen zeigen. Und dass ist, wie ich mein Leben gelebt habe.
Ich bin nicht sicher ob ich an einen Gott glaube, genauso wie ich nicht sicher bin ob da irgendeine Macht im Universum ist. Wenn ich meine Überzeugung festlegen müsste oder sie mit einer Religion vergleichen müsste wäre es der Taoismus. Ich glaube an Balance und Chaos ist genauso ein Teil davon wie Ordnung, daher sind beide heilig.

Ich mag alle Musikrichtungen, wobei ich am liebsten punk rock, classic rock und big band jazz mag. Die meiste Zeit meiner Freiheit, hing ich mit "alternative" Publikum ab. Ein Bündel von Punk-Rockern und Hippies. Menschen, die aus den gleichen Prinzipien handelten wie ich.

Ich stamme aus Michigan, verbrachte aber die meiste Zeit meines “Erwachsenen” Lebens damit durch die Vereinigten Staaten zu reisen. Die Westküste ist für mich der beste Ort im Land. Texas mochte ich nicht wirklich aber es sieht so aus als würde ich den Rest meiner Zeit hier verbringen.
Ich würde gerne Leuten schreiben um eine Freundschaft aufzubauen. Was mich mehr beschäftigt ist aber der Versuch unsere Situation hier im Todestrakt zu verbessern. Ich benötige verzweifelt Informationen und Ratschläge.

Danke
Steven Woods

Original in English

Februar 2004

Ich möchte nur ein paar Dinge teilen, über die ich neulich nachgedacht habe und gebe Ihnen einen einblick in meine Gedanken. Ich sammle Zitate und Schlagworte. Wenn mich etwas anspringt was ich lese oder höre dann schreibe ich es sofort auf. Ich kann für so ziemlich jeden Anlass ein Zitat finden. Ich lese momentan ein Buch von jemandem den ich für ein Genie halte; Paulo Coelho. In dem Buch war die Zeile “Um etwas das die Augen nicht sehen kann das Herz nicht trauern.” Was denken Sie?

So viele Menschen hier in amerika (ich nutze mit Absicht ein kleines  a  da ich mein Land nicht respektiere) halten die Todesstrafe für eine gute Idee. Die meisten meiner Landsmänner werden sagen “Ja, ich bin für die Todesstrafe” und denken nicht weiter darüber nach. Die Regierung sagt es ist richtig, dann ist es auch richtig. Die Regierung sagt es ist human, dann ist es auch human. Was sie nicht berücksichtigen ist, dass wir isoliert sind, verbringen 24 Stunden am Tag in Einzelhaft, bis die Strafe letztendlich vollzogen wird. Dies dauert durchschnittlich 6 Jahre. Das ist der unmenschliche Teil der Todesstrafe. Seien wir ehrlich; amerika wird immer die Todesstrafe haben. Unsere Gesellschaft ist blutdürstig um es zu ändern. Also lass uns etwas weniger unmögliches versuchen (und ja, ich habe auch dafür ein Zitat, dank meiner lieben Freundin Sarah: Lass uns realistisch sein, lass uns auf das Unmögliche bestehen. - Che Guevara). Ich glaube dass, da die Gesellschaft nicht durch diese Wände sehen kann, nicht sehen kann wie wir hier leben müssen bis wir ermordet werden, interessiert es sie einfach nicht (bezieht sich auf das erste Zitat). Ihr Interesse mit dem Moment auf als der Richter sagte “Ich verurteile Sie zum Tode durch die Giftspritze und schicke Sie in Staatsgewahrsam in eine Einrichtung die konzipiert wurde um Sie festzuhalten bis die Strafe vollzogen wird.”

Oh ja, und ich vergaß den guten Teil hinzuzufügen, wo der Richter sagt: “Die Strafe wird ausgesetzt bis zu dem Zeitpunkt an dem Ihre Verurteilung durch Ihre direkte Berufung bestätigt wird.” (Meine Verurteilung wurde bisher noch nicht bestätigt, ich habe gerade erst die direkte Berufung eingereicht - und stell dir vor ich kann in diesem Jahr immer noch für einen Präsidenten stimmen!) Wenn die Menschen sich ansehen würden was mit uns passiert während wir auf die Gerechtigkeit warten wäre alles anders. Sie würden sagen: “Rettet die Umwelt”, “Rettet die Wale”, “Rettet die geistige Gesundheit eines Todeszellen Insassen!” Ich denke sie würden dann vielleicht anfangen sich um uns und unser Schicksal zu sorgen und uns helfen ein gewisses Maß an Komfort zu erlangen. Trotzalledem sind wir, in der Zeit in der wir existieren, lebende und atmende Menschen. Das Problem liegt eigentlich darin, dass wir sie zum sehen und fühlen bringen müssen, sie müssen wissen wozu unsere Leben hier reduziert werden.

Weiß die Gesellschaft zum Beispiel, dass wir hier im texanischen Todestrakt keine Form des menschlichen Kontakts haben dürfen, außer wenn die Wache oder der Arzt uns aus den Zellen holt? Wir werden 23 Stunden weggesperrt, isoliert von den meisten anderen Häftlingen, in einer 2 x 3 m Zelle. Wissen sie wie es sich anfühlt von positivem menschlichen Kontakt abgeschnitten zu werden und zu wissen dass dies bis an den Rest unseres Lebens so bleiben wird?

Ich werde sterben ohne jemals wieder die Möglichkeit zu haben meine Mutter zu umarmen, ohne jemals wieder ihre Hand berühren zu dürfen, ihre und die meiner ganzen anderen Lieben. Können Sie sich vorstellen wie sich das anfühlt? Für den Rest meines Lebens wird mir alles entzogen was ein Mensch zum Erhalt seiner psychischen Gesundheit benötigt wird. Eine andere Person kontrolliert zu ziemlich jeden Aspekt meines Lebens und wenn sie entscheiden wie ich zu Leben habe kann ich nichts dagegen tun.

Es gibt keine Möglichkeit, dass diese Website eine vollständig Abhandlung über die Bedingungen im Todestrakt fassen könnte, daher werde ich genau hier aufhören und auf einen anderen Gedanken wechseln. Wenn Sie gern mehr von meiner Beschwerde über die Bedingungen hier hören möchten können Sie mich gern kontaktieren.

Möchten Sie wissen, was ich gedacht habe als der Richter meine Strafe verlas? Als ich so da stand, ohne Emotionen zu zeigen (wie die Zeitungen behaupteten) dachte ich an meine Katze. Von allen Dingen die mir in diesem besonderen Moment meiner Verurteilung hätten durch den Kopf gehen können fragte ich mich ob meine Katze wohl OK war. Ich kann mir vorstellen, dass es meiner Katze, ihr Name ist Koshka (das ist Russisch für Katze, da ich nicht sehr kreativ bin) ziemlich gut geht. Das letzte was ich von ihr weiß ist, dass Koshka bei einem Priester lebte. (Der Vater meiner Ex-Verlobten ist Priester einer Episkopalkirche bei dem ich gelebt habe bevor ich eingesperrt wurde).

Ich würde versuchen Ihnen zu erzählen wie ich hierher gekommen bin, aber ich bin selbst nicht sicher wie. Ich bin keine gewalttätige Person. Ich kann an einer Hand abzählen in wie viele Kämpfe ich geraten bin. Ich bin eher ziemlich schüchtern und und meine größte Angst ist Konfrontation. Das mag schwer zu glauben sein, angesichts meiner Mohawk Frisur und meine Punk-Rock-Lifestyles, aber es ist wahr.
Ich habe manchmal eine Tendenz zum Chaos zu neigen, als Störung (nicht Zerstöung - bitte beachten) der natürlichen Ordnung der Dinge. Ich verursache gern Probleme, bringe Leute zum Nachdenken, anders als das tägliche Leben der Gesellschaft. Aber die Probleme, die ich verursache, sind nur harmlose Streiche, und ich bin nie gewalttätig.
Ich bin die Person, die “Freebird” in der Kirche schreit, wenn sich der Pfarrer der Kanzel nähert. (Ja ich weiß, für einer Person die solche Angst vor Konfrontationen hat, führe ich mich dort selbst vor. Wir überwinden unsere Ängste wenn wir uns ihnen stellen.) Das habe ich zwar noch nicht gemacht, aber jetzt verstehen Sie mein kleines Stück Chaos.

Ich denke ich kenne einen Weg um die Todesstrafe abzuschaffen. Wenn wir die Regierung zwingen könnten Hinrichtungen in den Abendnachrichten auf jedem Nachrichtensender (und auch jedem anderen Sender) zu zeigen, würden sich die Leute mit der Realität, die sie als das Richtige bestimmt haben, auseinandersetzen müssen. Wenn die Gesellschaft sehen könnte wie die Person ihren letzten Atemzug atmen würde, wenn sie seine letzten Worte hören könnten würden sie nochmal überdenken wie sie zu dem Thema stehen. Wenn wir die endgültige Strafe zu einem Teil des täglichen Lebens gemacht haben, würden die Leute gezwungen sein ihren Glauben zu überprüfen. Wenn die Leute ständig gezwungen würden, zu sehen was ihre Entscheidung letztendlich war und zu einem Teil davon gemacht würden würde die Todesstrafe enden. Wenn Sie dies lesen und ein Anwalt sind, bitte schreiben Sie mir. Ich möchte eine Petition bei Gericht erwirken, dass meine Hinrichtung in den Abendnachrichten gezeigt wird. (Wenn dies hoffentlich passiert wird Gerechtigkeit passieren und ich werde frei sein, da ich unschuldig bin). Ja, das ist richtig, ich sage ich bin unschuldig. Jeder im Todestrakt (fast jeder) behauptet unschuldig zu sein, aber ich bin es wirklich. Dies ist das erste mal das ich im Gefängnis bin und ich kann nicht sagen das es mir gefällt. Das bedeutet nicht, dass ich nie Verbrechen begangen habe. Ich habe viel Zeit damit verbracht Drogen zu nehmen und zu verkaufen. Ich denke der größte Fehler den ich je gemacht habe war mit Kokain und Heroin in Berührung zu kommen. Das erste mal als ich eine Nadel für meinen Schuss vorbereitete wusste ich, WUSSTE ICH das mein Leben nie wieder das gleiche sein würde. Ich wusste das ich eine Grenze überschreite aber trotzdem steckte ich die Nadel in meinen Arm und sagte “Auf Wiedersehen, Freund, die Zeiten waren oft gut aber das ist jetzt eine ganz neue Welt.” Ich wusste, was die Drogen mir antun würden, ich wusste was sie aus mir machen würden und ich habe diese Informationen auch in meinem Kopf verarbeitet bevor ich mir die Droge gespritzt habe. Ich wusste in was für ein Verwahrlostes Dasein die Droge mich verwandeln würde, wissen Sie, bevor ich eine neue Substanz nahm studierte ich sie exakt um herauszubekommen was es war.
Ich hatte alle Fakten und traf die bewusste Entscheidung mein Leben wie ich es kannte weg zu werfen. Und warum? War mein Leben so schlecht, dass die einzigste Möglichkeit zu überleben war es schlimmer zu machen? Bereue ich es? Würde ich die gleiche Entscheidung treffen wenn ich zurück in diesem Moment wäre, in der zugemüllten Wohnung in Detroit sitzend mit der Spritze in der Hand die mit “dem neuen Leben” geladen war?

Diese Antworten möchte ich in Reihenfolge beantworten: Der eigentliche Grund warum ich diese Entscheidung traf war zunächst, dass es mir egal war. Ich WOLLTE herausfinden wie das Leben eines Heroin Junkies ist.
Ich dachte, der einzige Weg mich zu erlösen sei, sich auf dem Boden eines Lochs zu verkriechen um nicht niedriger fallen zu können.

Ich glaubte, wenn ich mir das härteste mögliche Leben auferlegte, könnte mir keiner mehr weh tun oder mir irgendwas weg nehmen. Ein Heroin Junkie (ein echter Junkie in den Tiefen seiner Sucht) ist für mich ein seelenloses Wesen. Ein gedankenloser, gefühlsloser Wicht, der nichts zu bieten hat und nirgendwo hingehen kann. Wenn ich mich selbst frage ob ich diesen Weg bereue, fällt es mir sehr schwer zu antworten. Ich würde gern “Ja ich bereue es” aber das wäre nicht ehrlich. Die einzige Möglichkeit für eine Person etwas vom Leben zu lernen ist durch Erfahrung.
Ich habe keine Worte um die Höllen zu beschreiben, die ich durchgemacht habe um endlich wieder in der Lage zu sein wieder an der Menschheit teilzunehmen, sich wieder zu kümmern, aber alles was ich durchgemacht habe hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Die Person die ich vorher war mochte ich nicht, aber ich mag wer ich jetzt bin. Ohne die Erfahrungen die ich gemacht habe, wäre ich eine andere Person und meine Qualen und meine Sucht haben mir dabei geholfen (ich weiß das klingt verrückt von jemandem der in der Todeszelle sitzt, aber ich bitte um Verständnis). Also ich bereue es nicht wirklich. Wenn ich alles nochmal machen müsste, würde ich gern sagen dass ich es anders machen würde. Das aber ist eine unmöglich zu beantwortende Frage. Wenn ich wieder zu diesem Moment zurück kehren würde der mein Leben zerstört hat, würde ich immer noch das fühlen würde was ich gefühlt habe. Ich wäre immer noch da wo ich war. Und ich wüsste nicht was die Zukunft bringen würde.

Ich hoffe aber, dass Sie nun nicht denken dass ich diesen Lebensstil befürworte. Das tue ich nicht. Ich weiß NUN das diese Drogen keine Lösung für Probleme oder Situationen sind. Ich habe eine merkwürdige Einstellung zum Leben. Ich sehe Dinge anders als die meisten Leute und ich habe das getan was ich für Beste für mich hielt. Also lag ich falsch, auch wenn ich es nicht bereue. Wenn ich jemandem helfen könnte von den Dingen zu profitieren die ich auf meinen Wegen gelernt habe, wenn Sie Internetseiten kennen auf denen Drogenprobleme diskutiert werden, wie man sie meiden kann, wie sie funktionieren und was sie aus jemandem machen, senden Sie mir bitte deren Adresse damit ich meine Hilfe anbieten kann. Dies ist ein aufrichtiger Wunsch. Ich sehne mich nur nach der Belohnung, dass ich jemandem mit meinem Wissen geholfen habe, das mein Leben anderen Leuten etwas bedeutet.
Es war sehr schwer für mich, mich so weit zu öffnen wie ich es auf diesen Seiten getan habe. Diese Dinge habe ich meiner Familie nicht erzählt und auch nicht meinem engsten Freund. Mir fällt es leichter das alles einem völlig Fremden zu schreiben (oder in diesem Fall an einer Menge völlig Fremder) als an Leute die ich kenne und liebe. Ich hoffe Mama, Sarah, ihr seid mir nicht böse, dass ihr diese Sachen im Internet und nicht in einem Brief von mir lest. Ich vertraue euch komplett aber es ist so einfacher für mich. Ihr wisst das mein Herz immer bei euch ist. Wenn Sie, lieber Leser, sich bis hier her die Zeit genommen haben, danke ich Ihnen. Es war schwer aufzuhören als ich ersteinmal angefangen hatte. Ich werde hier später noch mehr über meine Geschichte hinzufügen, oder Sie schreiben mir, wenn Sie interessiert sind.

“Besser die Welt wird zerstört, als dass eine Person gegen seine Natur handelt.” - Karl Marx


In Hoffnung und mit aufrichtigem Respekt,
Steve Woods

Steven Woods #999427
Polunsky Unit D.R.
3872 FM 350 South
Livingston, Texas
77351 U.S.A

 

 

Eine Geschichte

                                       
VON STACY L. NEITZEL
Freier Schriftsteller

Beobachtung aus einem Zuschauerraum, gefüllt mit sechs Schülern und Steven Woods Senior, der zeitweise emotional wurde. Seine Stimme sprang, und seine Augen beschlugen, als er seine Mitteilung lieferte, " Drogen töten ".

Obwohl sich Woods mit seiner eigenen Sucht abgemüht hat und an ein Jahr Nüchternheit herangekommen ist, war es nicht seine eigene Vergangenheit, über die er sprach, sondern lieber über die seines Sohnes, Steven Woods Jr. der gegenwärtig in einem Hoch-Sicherheitsgefängnis in Texas untergebracht wird.

" Grüße aus dem Todestrakt " fingen die ersten in einer Folge von Woods Briefen an, die er von seinem Sohn seit letzten August erhielt,  nach seiner Verurteilung für seine Rolle in einem doppelten Totschlag in Zusammenhang mit Drogen in Texas, in dem ein 21-Jahre-alter Mann und eine 19-Jahre-alte Frau erschlagen wurden.

" Ich hatte immer erwartet, dass mein Sohn wahrscheinlich tot aufgefunden werden würde, weil ich von seinem Drogen-Missbrauch gewusst hatte, " sagte Woods, der sogar jetzt ablehnt sein Kind aufzugeben, nach dem er dem schlimmsten Alptraum eines Elternteiles gegenüberstehe.

Jetzt kämpft ein trauernder Vater für das Leben seines Sohnes, hofft, dass eine Berufung gewährt werden wird, dass die zu Verurteilung zum Mörder umkippt und bemüht sich, das wieder gutzumachen, was er sagt, vielleicht seinen Sohn auf diesen Crash-Kurs gesetzt hat, mit Folge dieser Katastrophe.

" Ich glaube, dass mein Lebensstil in seinem Kopf aufgedruckt wurde", sagte Woods, der Missbrauch von sowohl Drogen als auch Alkohol war während der Kindheit seines Sohnes überall präsent und häufig sah Steven, gewaltsame Begegnungen zwischen ihm und seiner Ex-Frau, die jetzt in Michigan lebt.

" Ich bin auf einer Reise, hinaus um Kinder und Eltern zu erreichen ", sagte  Woods, der angefangen hat, mit Publikum im Namen des „Warren County D.A.R.E Programms" über die Gefahren zu sprechen, die mit Drogen-Verwendung assoziieren.

Eltern müssen die Warnzeichen kennen, um aufzupassen und prompt einzuschreiten, wenn das Verhalten ihrer Kinder uncharakteristisch scheint, sagte Woods und zitierte eine abrupte Änderung in Einstellung und Freunden, oder Grade, die alle als Anzeichen für mögliche Drogenverwendung signalisieren.

Einmal ein ausgezeichneter Student und ein Athlet, Steven zog sich zurück, nachdem seine Eltern sich hatten scheiden lassen.
" Dinge gingen abwärts von dort an ", sagte Woods.

"Es war nicht lang, bevor Steven als er 13 oder 14 Jahre alt war, in die falsche Menschenmenge fiel " und anfing Marihuana zu benutzen.
Von dort schritt die Drogenauswahl fort, sagte sein Vater, zu Kokain und Heroin.

Schwer betroffen in der Punkrock-Szene gab Steven die Schule im Alter von 16 auf und wurde schließlich ein Drogenhändler und ein Durchreisender.

" Sein Leben drehte sich um Drogen", sagte Woods über seinen Sohn, jetzt 22 und gegenwärtig eingekerkert im Todestrakt eines Gefängnisses in Livingston, Texas.

Steven, der seine Unschuld beibehält, verbringt 23 Stunden eines Tages weggeschlossen in einer 6 x 9 ft. (2 x 2,5m) Zelle, während er die Hinrichtung durch tödliche Einspritzung erwartet.

Informationen zufolge, die vom Texas Corrections System bereitgestellt werden, ist der  durchschnittliche Aufenthalt der Insassen im Todestrakt 10,58 Jahre.

Glaubend, dass sein Sohn schuldig ist an beidem, Süchtigsein und Benutzen eines armseligen Urteils, aber nicht des Mordes, Woods sagte, dass er weiß, dass sein Sohn verdient bestraft zu werden, für seine Rolle in diesem gemeinschaftlichen Morden.

Aber er glaubt, dass die Todesstrafe zu streng ist.

" Er war dort als ein Komplize, aber er war nicht der ausführende Mann ", besteht Woods. " Nur fünf Leute wissen, das, was in dieser Nacht passierte, " er sagte, " die zwei die dort waren, die zwei die getötet wurden und Gott ".

Noch ein Mann, Marcus Scott Rhodes, 23, wurde auch für die Morde verfolgt, einem Artikel zufolge in den Dallas Nachrichten. Nachdem die Polizei Gegenstände im Innern seines Mercedes' gefunden hatte, die den Opfern gehörten.

Durch Rhodes' spätere Aussage wurde er zu einem Leben im Gefängnis verurteilt statt zur Todesstrafe, trotz der Tatsache, dass zwei Pistolenin in seinem Zimmer im Haus seiner Eltern entdeckt wurden, die bei den Tötungen wahrscheinlich benutzt wurden, behauptet ein weiterer Artikel in den Dallas Nachrichten.

" Ich bete jeden Tag für meinen Sohn und die Familien der Opfer ", sagte  Woods, der glaubt, dass sein Sohn wegen dem System gescheitert ist, wegen seines Anwalts und vielleicht sogar durch seinen eigener Vater.

Unsicher, ob er Steven bewahren kann, hofft Woods, andere zu schonen die tragischen Fehler seiner Familie zu wiederholen, durch das Erzählen der Geschichte wie durch Drogen vier junge Leben entgleisten.

Er sagte, er wird fortsetzen, die Gerichte zu bitten, eine Berufung anzuhören.
" Ich werde bis zu meinem letzten Atem kämpfen, ihn am Leben zu erhalten," sagte Woods, blinzelnd um die Tränen zurück zu halten.

Original in English 

 

 

" Committed to the Fight for HumanRights"

" Dem Kampf um Menschenrechte gewidmet "

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